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Individuelle Begabungsförderung Drucken E-Mail

Jeder Mensch ist anders

Jede Schülerin und jeder Schüler braucht individuelle Förderung. Die kleinen Klassen (ca. 12 Jugendliche) und die familiäre Atmosphäre ermöglichen es, die Jugendlichen innerhalb der Gruppe während dem Regelunterricht individuell zu fördern. Die Lehrkräfte können die spezifischen Fähigkeiten, den Entwicklungsstand und das Lerntempo der einzelnen Heranwachsenden berücksichtigen. Sie sind in der Lage, die Interessen der Jugendlichen in den Unterricht einzuflechten und diese somit zu motivieren. Sie ermuntern die SchülerInnen zu selbständigem und ganzheitlichem Lernen und freuen sich mit ihnen über ihre Lernerfolge. Die Neugier und die Freude am Lernen bleiben erhalten und das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler wird durch ihre Erfolge gestärkt.

Stressfreie Lernumgebung an der KiTs

Ohne Vorurteile und Durchschnittsdenken kann eine stressfreie Lernumgebung entstehen. Die Schaffung einer solchen Lernumgebung gelingt in einem stufenübergreifenden Unterricht besser: Da nicht alle Kinder gleich alt sind, stört es sie nicht, dass jeder nach seinem Tempo und seinen Bedürfnissen lernt. Zusätzlich legen wir grossen Wert auf das Vermitteln sozialer und emotionaler Kompetenzen, was den Schülern und Schülerinnen einen freundlichen und angstfreien Umgang miteinander ermöglicht. Wir sind der Überzeugung, dass jeder Schüler und jede Schülerin das Recht hat, sich in einer Umgebung, welche seine/ihre Bedürfnisse berücksichtigt und ihn/sie akzeptiert, entwickeln zu können. Die Tagesstruktur gibt ihnen die Möglichkeit, auch ausserhalb der Schulzeiten in einer vorurteilsfreien und gewaltlosen Umgebung zu leben.

Überdurchschnittlich Begabte sind anders

Zeigt ein Kind mangels Begabung unterdurchschnittliche Leistungen, erhält es Mitgefühl und Hilfeleistungen. Wie steht es aber mit Schülerinnen und Schülern, die zu überdurchschnittlichen Leistungen fähig sind? Die Praxis zeigt, dass sie oft keine besondere Unterstützung oder Annerkennung bekommen. Es wird vielfach von ihnen erwartet, dass sie sich nach dem Durchschnitt richten und sich wie alle andere verhalten. Da sie aber tatsächlich anders sind, gelingt ihnen diese Anpassung in der Schule leider oftmals nicht: Sind sie motiviert, beteiligen sie sich rege am Unterricht und leisten Überdurchschnittliches. Dadurch wecken sie aber Neid, wirken angeberisch und werden als Besserwisser und Streber ausgegrenzt. Sind sie gelangweilt und stören den Unterricht, so werden sie zu unbeliebten Störenfrieden. Einige der Jugendlichen fühlen sich anders, ausgeschlossen und missverstanden. Auf die Länge bedeutet eine solche Situation Stress und hat negative Folgen. Hochbegabte werden folgedessen zu Minderleister, oder sie rebellieren und werden verhaltensauffällig. Einige unter ihnen resignieren, ziehen sich zurück und können sogar depressiv werden.

Begabungsförderung (auch für auswärtige OberstufenschülerInnen)

Für Jugendliche mit besonders stark ausgeprägten Begabungen reicht die individuelle Förderung während dem Regelunterricht nicht immer aus. In zusätzlichen Förderstunden können sie besondere Themen vertiefen. Von fachlich kompetenten Betreuern begleitet, lernen sie zu forschen, experimentieren und sich austauschen. Das Programm hängt von den Begabungen und Interessen der SchülerInnen ab. Die folgende Liste versteht sich deshalb als Beispiel:

- Mathematik und Geometrie

- EDV (z.B. eigene Homepage erstellen)

- Philosophieren

- Astronomie

- Physikalische und chemische Experimente

- Chinesische Sprache

- Eigene Spiele erfinden und gestalten

- Beobachtungen in freier Natur (Pflanzen- und Tierwelt, ökologische Zusammenhänge)

SchülerInnen, die den Pflichtstoff besonders schnell lernen, können auch während den Unterrichtszeiten selbstständig an einem Projekt weiterarbeiten.

Spezielles

Durch das spezielle Konzept der KiTs ist die Schule besonders gut als Talentschule für intellektuell und auch für musisch hochbegabte Kinder und Jugendliche geeignet.

 

(Bild Schach)

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 18. Oktober 2011