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Die Neugier der Kinder wird angeregt und ihre Interessen im Unterricht einbezogen. Das Ziel ist ein ganzheitliches und lebendiges Lernen, in dem Erleben, Denken und Handeln eine Einheit bilden. Jedes Kind wird individuell gefördert, auch in emotionaler und sozialer Hinsicht. Die kleine Schülerzahl macht es möglich, auf jedes Kind einzugehen, es zu begeistern und es zum selbstständigen Lernen anzuleiten.
Individualisiertes Lernen
Lernschritte und Aufgabenstellung werden so weit als möglich dem individuellen Entwicklungsstand, sowie den Anliegen und Interessen der Schülerinnen und Schüler angepasst. Die Individualisierung des Unterrichts dient der optimalen Förderung der Lernenden. Durch das klar strukturierte Konzept der KiTs ist trotz der „hohen Individualisierung“ für alle Beteiligten (Lernende selbst, Lernbegleiter und Eltern) jederzeit ersichtlich wie der Wissensstand des jeweiligen Kindes oder Jugendlichen ist.
In der Schule wird ein lebendiges Lernen gefördert, in dem Erleben, Denken und Handeln eine Einheit bilden. Im Unterricht sollen Lernerfahrungen möglich werden, welche die SchülerInnen in geistiger, gefühlsmässiger und körperlicher Hinsicht fördern. Ein ganzheitlicher Unterricht spricht die verschiedenen Fähigkeiten der Kinder an, orientiert sich an den Interessen, Erfahrungen und Bedürfnissen der SchülerInnen und fördert Erleben und Verstehen ebenso wie analytisches Denken.
Selbsttätiges Lernen
Das Lernen der SchülerInnen wird durch die Unterstützung der Lehrperson angeregt, begleitet, unterstützt und ergänzt. Durch die Auseinandersetzung mit Lerngegenständen in vielfältigen Formen erleben die Kinder im eigenen Tun, wie sie Probleme angehen und lösen können. Sie werden zu selbstständigem Denken und Handeln motiviert.
Gemeinschaftsbildendes Lernen
Unsere SchülerInnen lernen, wie man wirkungsvoll mit anderen zusammenarbeiten kann. Gemeinschaftsbildendes und selbsttätiges Lernen werden gleichermassen gefördert.
Themenbezogenes Lernen
Im themenbezogenen Lernen wird ein Lerngegenstand aus der Perspektive der verschiedenen Fächer angegangen und bearbeitet. In den von den Lehrpersonen gemeinsam ausgewählten Unterrichtsthemen sollen sich Lernziele und Inhalte der verschiedenen Fächer miteinander verknüpfen lassen.
Beurteilung
Mit dem Blick auf die Anforderungen der Berufswelt erhalten Arbeits- und Sozialverhalten den gleichen Stellenwert wie die kognitiven Leistungen. Dabei steht die Gesamtbeurteilung ganz im Dienst der Förderung und gibt ein umfassendes Bild des Einzelnen wider. Sie setzt sich aus der Selbst- und der Fremdbeurteilung zusammen. Durch den intensiven, individuellen Kontakt ergeben sich zahlreiche Beurteilungsmöglichkeiten. In einer fortlaufenden Selbstbeurteilung lernen die SchülerInnen ihre Leistungen kritisch zu bewerten. Ein Prozess, der auch die Selbststeuerung fördert. Im Beurteilungsgespräch wird dieses Selbstbild mit der Fremdbeurteilung der Lehrkraft verglichen und zu einer Gesamtbeurteilung zusammengefügt. Die SchülerInnen erhalten auch Notenzeugnisse, um bei allfälligen Schulübertritten vergleichbare Bedingungen zu erhalten.
Leistungsorientiertes Lernen
Die Jugendlichen sollen zielbewusstes Arbeiten lernen. Es werden regelmässig Lernzielkontrollen durchgeführt, damit sie lernen sich in Prüfungssituationen zurechtzufinden. Diverse Quervergleiche, z.B. in Form von Modulprüfungen oder Vergleiche mit anderen Schulen, sollen ein gutes Leistungsniveau garantieren.
Pro Semester werden die Jugendlichen eine schriftliche Beurteilung in Form von Noten und einen individuellen Bericht erhalten. Wir unterstützen die Jugendlichen individuell und ganzheitlich, damit sie ihre Schul- oder Berufsziele erreichen.
Selbsttätiges Lernen
Die Jugendlichen übernehmen die Verantwortung für ihr Lernen und ergreifen selbst die Initiative für die Lernarbeit. LernbegleiterInnen sorgen "nur" für gute Rahmenbedingungen. „Wir sollten weniger Zeit darauf verwenden, die Kinder nach ihren Leistungen einzustufen und ihnen stattdessen helfen, ihre natürlichen Kompetenzen und Begabungen zu erkennen und diese zu pflegen.“ (Howard Gardner; Abschied vom lQ)
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